Frequently Asked Questions

Schallimmission, verursacht durch Laufgeräusche eines Tores


Eine 3-geschossige Wohnanlage verfügt über eine Tiefgarage, die mit einer kraftbetätigten Kippflügel-Toranlage gesichert ist. Die Anzahl der Nutzungs-Zyklen des Tores ist „hoch“. Von der Mechanik einer kraftbetätigten Kippflügel-Toranlage tritt beim Öffnungs- und Schließvorgang Schallemission in unterschiedlicher Intensivität auf. Grenzwerte für die Geräuschentwicklung sind in Bezug auf Herstellung und Montage von Torelementen im Regelwerk nicht definiert. Bei fachgerechter und fehlerfreier Montage entsteht erfahrungsgemäß bei Betätigung von Anlagen gegenständlicher Art ein Schallpegel 50 dB (A) bis 75 dB (A).Durch eine nicht entkoppelte Anbindung der Toranlage an das Gebäude, wird die Schallemission in der darüber liegenden Wohnung zum Teil als Schallimmission wahrgenommen. Vor dem Gebäude entlangfahrende Fahrzeuge werden in der Wohnung nicht wahrgenommen und ergeben keinen Messwert bei der Schallimmissionsmessung. Wird das Tor der Tiefgarage betätigt, werden die Laufgeräusche in der Wohnung durch Schallübertragung durch den Baukörper beim Öffnungsvorgang mit 36,9 dB (A) und beim Schließvorgang mit 38,4 dB (A) wahrgenommen. Die Lebensqualität ist in dieser Wohnung dadurch deutlich herabgesetzt.




Schimmelbildung in einer Fensterleibung


Schimmelbildung in einer Fensterleibung

Witterungsabhängig sind die Querriegel der Fensterelemente am Morgen mit Tauwasser belegt. Auch zum Zeitpunkt der Ortsbegehung waren die horizontal verlaufenden Fensterriegel mit Tauwasser beschlagen.

Bei der Überprüfung des Raumklimas habe ich durchschnittliche, normale Werte festgestellt. Die Raumtemperatur betrug 21 °C bei einer Luftfeuchte von 54 % und einem daraus resultierenden Taupunkt von 11,5 °C.

Das Raumklima selbst und ein falsches Lüftungsverhalten kann bei diesen gemessenen Werten nicht die Ursache der Tauwasserbildung sein.

Im Bereich der von Schimmel befallenen Decke und Wand oberhalb der Fenster habe ich eine Bauteilfeuchte von bis zu 9 % gemessen.

Von einem trockenen Betonbauteil spricht man, wenn der Wert ˂ 2,2 % beträgt. Ein Bereich zwischen 2,2 % und 4,4 % gilt als bedenklich. Feuchtigkeitswerte > 4,4 % werden als feucht bzw. sehr feucht angesehen.

Die gemessenen Oberflächentemperaturen der Fensterrahmen und der Glasscheiben liegen mit 19 °C bzw. 18 °C lediglich 2-3 Grad unter der Raumtemperatur.

Bei einer Bauteilöffnung wurde demaskiert, dass der Fehler in der Fensteranlage, und zwar in deren Montage und Anbindung ans Mauerwerk liegt.




Untersuchung der Chrom-Oxidschicht auf Edelstahloberflächen


In diesem Fall wurde untersucht, ob die Edelstahloberfläche über eine Chrom-Oxid-Schicht in ausreichender Stärke verfügt. Die Chrom-Oxid-Schicht schützt den Stahl vor Korrosion.

Anlass waren Korrosionserscheinungen auf den Geländer-Oberflächen. Um eine aussagekräftige Information aus der Untersuchung zu erhalten, muss die Messung in einem definierten Temperaturfenster erfolgen.

Als Hilfsmittel wurde dafür die Temperatur-Messfunktion eines Ampere-Meters verwendet.




Messung einer Pulverbeschichtung auf Stahluntergrund


Messung einer Pulverbeschichtung auf Stahluntergrund

Die Beschichtungsdicke, die nach Fertigstellung der Beschichtung mindestens vorhanden sein muss, wird vom Beschichtungssystem und den vertraglichen Absprachen des Herstellers und Bestellers vorgegeben.

Mit einem Schichtdicken-Messgerät wird festgestellt, ob die Mindeststärke vorhanden ist.




Messung eines Zinküberzugs nach der Feuerverzinkung


Messung eines Zinküberzugs nach der Feuerverzinkung

Die zu erreichende Schichtdicke einer Feuerverzinkung ist abhängig von der chemischen Zusammensetzung des Werkstoffs und der Bauteildicke, bzw. von der Wandstärke bei Hohlprofilen.

Mit einem Schichtdicken-Messgerät wird festgestellt, ob die Mindeststärke vorhanden ist.




Hohlprofiluntersuchung mit Endoskop


Hohlprofiluntersuchung mit Endoskop

Eine Gewindestange wurde unfachmännisch, gegen die Regeln der Technik, an ein feuerverzinktes Hohlprofil angeschweißt.

Eine, von mehreren, daraus resultierende Unregelmäßigkeit war, dass in der Wärmeeinflusszone die vor Korrosion schützende Zinkschicht zerstört war.

Mit einer endoskopischen Untersuchung konnte im Innenbereich des Rohres untersucht werden, wie stark die feuerverzinkte Oberfläche im Rohrinnern in Mitleidenschaft gezogen worden ist.




Bauteiluntersuchung innerhalb einer Maschine


Bauteiluntersuchung innerhalb einer Maschine

Bei einer Liftanlage war ein Schlitten abgestürzt. Bei intakten Bauteilen sollte das eigentlich nicht möglich sein, weil sich die Zähne des Zahnrads im ständigen Eingriff zu einer Zahnstange befanden.

Die Untersuchung mit dem Endoskop im Maschineninnern hat gezeigt, dass mehrere aufeinander positionierte Zahnradzähne verschließen und/oder abgebrochen waren, so dass kein Eingriff mehr stattfand, und so, der Schlitten ohne Widerstand abstürzen konnte.